Wie wir arbeiten
Handwerk beginnt dort, wo Eile aufhört.
Eine Staudt-Uhr entsteht nicht aus einer einzigen Handlung, sondern aus einer Reihe kleiner Entscheidungen. Die Wölbung eines Gehäuses. Die Tiefe eines Zifferblatts. Die Art, wie eine applizierte Ziffer das Licht einfängt. Die Regulierung des Uhrwerks. Jedes Element muss für sich stimmen, vor allem aber gemeinsam zur Ruhe kommen.Entwerfen heißt für uns vor allem weglassen.
Nicht weil eine Uhr leer wirken soll, sondern weil jedes Detail einen Grund haben muss. Die Wölbung des Gehäuses, der Abstand zwischen den Ziffern, die Länge der Zeiger und der Übergang zwischen polierten und gebürsteten Flächen bestimmen gemeinsam die Ruhe der Uhr.
Guilloché · von Hand
Ein Zifferblatt, das drei Tage braucht.
Unsere Guilloché-Zifferblätter werden auf einer Rosettenmaschine geschnitten: einer handbetriebenen Maschine aus einer Zeit, in der Präzision noch im Handgelenk lag. Jede Linie ist eine einzige fortlaufende Bewegung. Eine Vibration zu viel, und das Zifferblatt muss neu begonnen werden. Drei Tage Arbeit für eine Oberfläche, die sich erst vollständig zeigt, wenn Licht schräg darüberfällt.
Mechanik, die weiter fasziniert.
Keine Batterie. Keine Benachrichtigungen. Keine Funktionen, die morgen schon veraltet wirken. Nur Federn, Räder, Brücken, Schrauben und die leise Regelmäßigkeit eines mechanischen Uhrwerks. Weniges fasziniert mehr als ein Mechanismus, der allein durch Spannung, Übertragung und Präzision in Bewegung bleibt.Wir arbeiten mit Schweizer mechanischen Uhrwerken, verwenden sie aber nicht einfach so, wie sie bei uns ankommen. Je nach Modell werden Uhrwerke erneut veredelt, angepasst oder mit Komponenten kombiniert, die speziell für Staudt gefertigt werden. Nicht, um Technik um der Technik willen zu zeigen, sondern um der Uhr mehr Eigenheit, Schönheit oder Funktion zu geben.

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Die Geschichte hinter Staudt.
Von einer Uhr, die nirgends zu finden war, zu einer niederländischen Marke: wie Staudt begann und warum wir Uhren so bauen, wie wir sie bauen.
Geschichte lesen →
Echter Luxus ist persönlich.
Vom gravierten Familienwappen bis zu einer Uhr, die ganz nach Ihren Wünschen entsteht: Eine Staudt wird erst wirklich Ihre Uhr, wenn sie auch etwas von Ihnen erzählt.
Möglichkeiten entdecken →Gut zu wissen
Was bedeutet Handwerk bei Staudt?
Handwerk bedeutet für uns Aufmerksamkeit in jedem Schritt: vom Entwurf und der Entwicklung bis zur Montage, Regulierung und Endkontrolle. Eine Staudt-Uhr entsteht aus vielen kleinen Entscheidungen, die zusammen Ruhe, Proportion und Zuverlässigkeit schaffen.
Wo werden Staudt-Uhren hergestellt?
Unsere Uhren werden in Ootmarsum in den Niederlanden entworfen, entwickelt und montiert. Wir arbeiten mit Schweizer mechanischen Uhrwerken, die je nach Modell veredelt, angepasst oder mit eigens für Staudt gefertigten Komponenten kombiniert werden.
Was ist Guilloché?
Guilloché ist eine traditionelle Dekorationstechnik, bei der feine Muster in ein Zifferblatt geschnitten werden. Dadurch entstehen Tiefe, Rhythmus und ein besonderes Spiel mit Licht. Bei Staudt ist Guilloché nicht nur Verzierung, sondern eine Art, Ruhe mehr Schichten zu geben.
Verwendet Staudt Schweizer Uhrwerke?
Ja. Viele Staudt-Uhren basieren auf Schweizer mechanischen Uhrwerken. Für uns beginnt dort die Arbeit erst. Je nach Modell werden Uhrwerke veredelt, angepasst oder mit Teilen kombiniert, die speziell für Staudt gefertigt werden.
Werden Staudt-Uhren von Hand gefertigt?
Eine Staudt-Uhr wird von Hand montiert und kontrolliert. Auch viele sichtbare Details, wie das Setzen der Zeiger, die Kontrolle der Finissierung und das Zusammenbringen von Gehäuse, Zifferblatt und Uhrwerk, verlangen Handarbeit und Aufmerksamkeit.
Warum fertigt Staudt Uhren in kleinen Stückzahlen?
Kleine Stückzahlen schaffen Raum für Aufmerksamkeit. So können wir jedes Teil sorgfältiger prüfen, jede Uhr genauer kontrollieren und näher an unserer eigenen Art des Machens bleiben.
